Netzbetreiber sitzen auf wertvollen Projektdaten: Kalkulationen, Aufmaße, Baufortschritte, Rahmenverträge. Diese Daten für Auswertungen nutzbar zu machen, war lange ein Fall für die IT-Abteilung oder für direkte Abfragen auf der Datenbank. Beides ist aufwendig und im laufenden Betrieb heikel. Felix (CRP) bietet dafür mehrere Wege, die ohne Datenbankzugriff auskommen und die kaufmännische wie technische Auswertung in die Hände der Fachabteilung legen.
Eine sogenannte Native SQL-Abfrage, also der direkte Zugriff auf die Datenbank per Datenbanksprache, wirkt zunächst flexibel. Im laufenden Betrieb bringt sie jedoch Risiken. Solche Abfragen können die Systemleistung schwanken lassen und im ungünstigen Fall Daten verändern. Besonders im SaaS-Betrieb (Software as a Service, also der Betrieb von Felix als gehostete Anwendung) fällt dieser Zugriffsweg als Standardlösung aus. Genau hier setzt der Datenextraktor an.
Der Datenextraktor ist ein eigenständiges Werkzeug in Felix, erreichbar über die Bereiche Planung und Auswertung. Sein Zweck: Auswertungen erstellen, ohne die IT-Abteilung einzubinden und ohne direkten Datenbankzugriff.
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Screenshot 1: Übersicht / Menüaufruf

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Die Bedienung läuft über konfigurierbare Filter und Ausgaben:
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Screenshot 2: Filter- und Spaltenkonfiguration

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Zum Start liefert Felix vordefinierte Auswertungsvorlagen mit. Die Anpassung an die eigenen Anforderungen erfolgt beim Rollout über eine Testsession und eine Schulung. Entscheidend für belastbare Ergebnisse ist die Datenpflege: Ein Datumsfeld lässt sich nur auswerten, wenn es als Pflichtfeld geführt wird. Wo die Datenbasis lückenhaft ist, bleiben auch die Auswertungen lückenhaft.
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Screenshot 3: CSV-Beispielausgabe

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In den CRP Anwenderrunden berichten Netzbetreiber von konkreten Einsatzszenarien
Ein Grundsatz aus der Praxis gilt für jede Auswertung: Die Aussagekraft steht und fällt mit der Datenqualität und dem Wissen, wie ein Ergebnis zu interpretieren ist. Ein Werkzeug ersetzt kein Fachverständnis.
Neben dem Datenextraktor bietet Felix weitere Wege, Daten aus dem System zu holen:
Neu hinzugekommen ist eine REST-Schnittstelle für externe Datenabfragen. REST steht für eine standardisierte Architektur, über die Systeme Daten austauschen. Über diese Schnittstelle kann Felix von externen Systemen abgefragt werden, das Ganze funktioniert nach dem Pull-Prinzip: Das externe System fordert die Daten aktiv an. Die Ausgabe erfolgt im JSON-Format, einem verbreiteten Datenformat für den Austausch zwischen Anwendungen.
Damit lassen sich Business-Intelligence-Tools wie Microsoft Power BI direkt anbinden und Felix-Daten in eigenen Dashboards weiterverarbeiten. Die Schnittstelle ist bereits bei ersten Netzbetreibern im Einsatz, der allgemeine Rollout ist noch in diesem Jahr geplant.
Felix bietet für Auswertungen mehrere Wege: den Datenextraktor für konfigurierbare Auswertungen ohne IT, die Standard-Exporte für schnelle Ausleitungen und die neue REST-Schnittstelle für die Anbindung externer Analyse-Tools. Auswertungen, die bisher manuell auf der Datenbank liefen, lassen sich damit automatisieren. Welcher Weg der passende ist, hängt vom Anwendungsfall ab. Eine individuelle Beratung hilft, das richtige Mittel zu wählen.
Hier finden Sie die Präsentation zur Anwenderrunde
Die CRP Anwenderrunden bieten regelmäßig Raum für Praxisbeispiele und Austausch zu Themen wie Datenauswertung und Schnittstellen in EVUs und Stadtwerken.
Vielen Dank an alle Teilnehmer:innen.
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