Wer Software für den Netzbau einsetzt, kennt das Muster: Die Oberfläche funktioniert, die Prozesse sind eingespielt, aber die technische Grundlage altert still im Hintergrund. Bei Felix war dieser Punkt erreicht. Das bisherige Framework wird nicht mehr weiterentwickelt. CRP hat deshalb Felix vollständig auf Blazor migriert, Microsofts zentrales Framework für die nächsten zehn Jahre.
Am 22. Mai 2026 zeigte CRP in einer Anwenderrunde erstmals Felix 3.0 im direkten Vergleich mit Felix 2.6. Die Reaktion der Teilnehmer war eindeutig.
Blazor überträgt zwischen Server und Client nur noch die Deltas, also die tatsächlichen Änderungen, statt wie bisher ganze Seiten neu zu laden. Das klingt nach einem technischen Detail. In der Praxis bedeutet es: Deutlich kürzere Reaktionszeiten bei jedem Klick. Im Side-by-Side-Vergleich war der Unterschied für alle Teilnehmer sichtbar.
Hinzu kommt vollständige Responsiveness. Jedes Eingabefeld, jede Datenübersicht, jede Steuerung passt sich automatisch an die Bildschirmgröße an. Felix 3.0 ist auf dem Desktop genauso bedienbar wie auf einem Tablet oder Smartphone auf der Baustelle… persönlicher Hinweis: wir empfehlen allerdings weiterhin mindestens ein Tablet für Felix zu nutzen.
Für den Umstieg relevanter als die Technik ist die Frage, was sich für Anwender ändert. Die Antwort: wenig, was den Alltag stört.
Alle Funktionen aus Felix 2.6 werden übernommen. Alle Customizing-Schalter bleiben erhalten. Die Datenbankstruktur ist identisch, eine Datenmigration entfällt. Die Business-Logik im Backend wird nicht neu entwickelt. Wer Felix 2.6 kennt, findet sich in 3.0 sofort zurecht.
Neu ist ein personalisierbares Dashboard. Neu sind außerdem KI-gestützte Funktionen:
⚙️ Ad-hoc-Reporting direkt aus Felix heraus
📄 Textliche Zusammenfassungen von Projekten
💡 Automatische Erkennung von Dopplungen und Inkonsistenzen im Leistungsverzeichnis
Ein weiteres Highlight für Netzbetreiber: Geo-Kalkulation und Geo-Aufmaß sind vollständig integriert. Redlining auf der Karte, visuelles Aufmaß aus 3D-Tools abrufen, Flächen klassifizieren, Massen automatisch generieren und buchen. Mit einem konfigurierbaren „Man in the loop"-Schritt für die Qualitätssicherung.
Felix 3.0 befindet sich aktuell in der Abschlussphase, rund 80 Prozent der Entwicklung sind abgeschlossen. Testversionen stehen ab Juli 2026 bereit.
Bis zur vollständigen Ablösung von Felix 2.6 ist ein Parallelbetrieb möglich. Beide Versionen laufen auf demselben Windows-Server mit IIS, zusätzlich wird das .NET Core Hosting-Paket benötigt. Ein Nutzer kann nicht gleichzeitig in beiden Versionen angemeldet sein, das System verriegelt sich gegenseitig. Alle Weiterentwicklungen, die bis zum Ende des Parallelbetrieb-Zeitraums an Felix 2.6 eingehen, werden mit KI-Unterstützung in 3.0 übernommen. Geplante Projekte müssen also nicht verschoben werden.
Felix 3.0 ist kein Neuanfang, sondern ein technisches Fundament, das die nächsten Jahre trägt. Die Oberfläche ist schneller, die mobile Nutzung ohne Einschränkungen möglich, und die Architektur ist bereit für KI-Funktionen, die schrittweise ausgerollt werden. Machine Learning und KI werden weiter vorangetrieben.
Wer Felix 2.6 einsetzt und Fragen zum Migrationspfad hat, kann sich direkt an CRP wenden.
Die CRP Anwenderrunden bieten regelmäßig Raum für Praxisbeispiele und Austausch zu Themen wie Plattform-Migration und KI-gestütztem Netzbaumanagement in EVUs und Stadtwerken.
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CRP bietet smarte Softwarelösungen für Energieversorger mit eigenem Netz: Felix ⚙️ das kaufmännische Rückgrat im Netzbau & Workform 📄 die flexible Digitalisierung für Stützprozesse und Dokumentation.